Employer Branding ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und des „War for Talents“ eines der Hauptthemen in deutschen Personalabteilungen, um Ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Das Ziel besteht darin, dass Mitarbeiter gewonnen werden sollen, die sich mit den Unternehmenszielen und Produkten identifizieren und sich so langfristig an ihren Arbeitgeber binden.

Was versteht man eigentlich unter einem Employer Branding?

Employer Branding – eine Arbeitgeber-Markenbildung - dient der Positionierung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und ist somit ein Instrument zur Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung. Eine stetig wachsende Zahl an Unternehmen hat erkannt, dass der Aufbau einer positiven Arbeitgebermarke nicht mehr weg zu denken ist, weil sie sich auch in qualitativ besseren Bewerbungen bemerkbar macht. Durch Employer Branding verbinden Bewerber und Beschäftigte den Namen des Unternehmens mit Arbeitgebereigenschaften und gibt ihnen Orientierung, stärkt das Vertrauen und erhöht die Identifikation mit ihrem Unternehmen. Dies spiegelt sind wider in einem verbessertem Image, erhöhten Bewerberzahlen und einer intensivierten Mitarbeiterbindung.

Wie entwickeln Unternehmen eine wirksame und bekannte Arbeitgebermarke?

Aktives Employer Branding bedeutet den gezielten Aufbau einer Arbeitgebermarke. Das wiederum ist nur möglich, wenn Sie mit Ihrem Unternehmen - sowohl on- als auch offline - aktiv kommunizieren und sich präsentieren. Der gezielte Aufbau einer Arbeitgebermarke benötigt nicht nur Zeit, sondern auch die passenden Voraussetzungen. Es gilt eigene Stärken hervorzuheben und nicht fremde Stärken nachzuahmen.

Wofür wollen Sie mit Ihrem Unternehmen stehen?
  • Was sind Ihre Unternehmenswerte?
  • Warum sollte sich ein Bewerber ausgerechnet für Ihr Unternehmen interessieren?
  • Was macht Sie als Arbeitgeber einzigartig und woran können Bewerber das erkennen?
  • Welche Bewerber und Mitarbeiter wollen Sie erreichen und ansprechen?
  • Warum sollte eine Fach- oder Führungskraft nach Einstellung in Ihrem Unternehmen langfristig bleiben?

Um Ihre Arbeitgebermarke entwickeln zu können, müssen Sie herausfinden, wo Ihr Unternehmen steht. Das Employer Branding fängt mit einer Analyse an, damit Sie am Ende auch wissen, wie Sie Ihre Arbeitgebermarke nach innen und außen kommunizieren und mit welchen Instrumenten Sie sie in Ihrem Unternehmen verfestigen. Dabei dürfen Sie nicht vergessen, dass Sie sich nur durch ein erfolgreiches Employer Branding als Arbeitgeber von Ihren Mitbewerbern unterscheiden und Ihre Zielgruppe direkt erreichen.

Nachdem Sie Ihre eigenen Stärken kennen, .d.h. Sie wissen die Rahmenbedingungen, die einen Einfluss auf die Gestaltung Ihrer Arbeitgeberattraktivität haben, sollten Sie auch Ihre Mitarbeiter-Zielgruppe analysieren, um sich Klarheit über ihre Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche zu verschaffen und sich darauf einstellen, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Eine Employer Branding Regel: Authentisch sein!

Ein weiterer Aspekt zu einem erfolgreichen Employer Branding gehört die Formulierung der Werte, für die Ihr Unternehmen steht. Es reicht nicht aus, dass Sie die Unternehmenswerte nach außen publik machen, aber im Unternehmen nicht praktizieren. Versprechen Sie nur das, was Sie auch halten können. Seien Sie authentisch! Stellen Sie sich vor, die gewonnenen Talenten von Mitarbeitern und Führungskräften finden in der Realität das nicht vor, womit Sie für Unternehmen geworben haben. Manchmal reicht schon ein Blick in Social Media wie Facebook, Youtube oder auch Portale wie Arbeitgeberbewertungen und der Schuss geht nach hinten los. Sie werden langfristig nur noch Erfolg haben, wenn die Bewerber und Mitarbeiter Sie beim Wort nehmen können.